Wärmedämmung

Einen kühlen Kopf bewahren - Wärmedämmung ist auch im Sommer wichtig!

Während die meisten Menschen den Einzug des Sommers genießen, fürchten andere die heiße Sonne wie Graf Dracula das Licht: die Bewohner vieler Dachwohnungen, deren Wärmedämmung nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

Wärmedämmung ist nicht nur im Winter ein Thema, wenn wertvolle Heizenergie damit gespart werden kann. Gerade im Sommer wird eine mangelhafte Wärmedämmung spürbar. Je nach Dachneigung und -ausrichtung, Eindeckung und Farbe heizt sich die Oberfläche des Daches im Sommer auf über 70 Grad Celsius auf. Nur wenige Zentimeter darunter - in der Dachwohnung - wäre eine Temperatur von 22-25 Grad wünschenswert. Die Dämmung muss also eine Temperaturdifferenz von fast 50 Grad permanent ausgleichen.

Film zum Thema Wärmedämmung

von der Firma Linzmaier über Linitherm© Dämmsysteme:


Grundsätzlich gibt es drei Arten der Dämmung:

1. Die Dämmung zwischen den Sparren. Bei dieser wohl am weitesten verbreiteten Wärmedämmung werden die Dämmstoffe zwischen den Sparren des Daches platziert. Ist die Dicke der Sparren zu gering, müssen diese aufgedoppelt werden. Dadurch geht jedoch wertvolles Raumvolumen im Dachgeschoss verloren.

2. Bei der Dämmung unter Sparren geht ebenfalls sehr viel Raumvolumen verloren. Jedoch ist die Dämmschicht hier "nahtlos" und wird nicht durch Sparren unterbrochen.

3. Bei der Aufsparren- oder Aufdach-Dämmung liegt die nahtlose Dämmschicht über den Sparren und somit außerhalb der Dachräume. Die Wärme im Sommer (und die Kälte im Winter) wird also "ausgesperrt", bevor sie das Dachgeschoss erreicht. Außerdem kann die Dachkonstruktion sichtbar als Gestaltungselement in die Dachwohnung einbezogen werden (Sichtdachstuhl).

Wichtig bei jeder Wärmedämm-Maßnahme ist, dass sie ausschließlich von qualifizierten Fachleuten ausgeführt wird. Sie entscheiden zusammen mit dem Bauherren die Art der Dämmung, schlagen geeignete Dämmstoffe vor, berechnen die erforderliche Schichtstärke der Dämmung und bringen die Wärmedämmung entsprechend den aktuellen Fachregeln des Dachdeckerhandwerks ein.

Die Vorteile für den Bauherren liegen auf der Hand. Das Dachgeschoss behält so auch im Sommer ein angenehmes Wohnklima. Das erhöht den Wohnwert sowohl bei der selbstgenutzten Dachwohnung als auch gerade bei der Vermietung der Räume. Darüber hinaus hält der Bauherr und Nutzer in der Heizperiode seine Energiekosten im Griff. Und außerdem hat der Besitzer einer solchen fachgerecht gedämmten Immobilie die Gewissheit, dass die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV), die nicht nur Neubauten, sondern auch bestehende Gebäude betrifft, durch "Meisterhand" erfüllt worden sind - also eine Nachrüstung der Wärmedämmung - nicht mehr erforderlich wird.

Unter Referenzen können Sie sich einen Eindruck von unserer Arbeit im Bereich Wärmedämmung verschaffen!


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